„Nicht, was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.“
Marie von Ebner-Eschenbach
Es sieht schon ziemlich
nach einem sozialen Phänomen aus. Irgendein Thema wird „formell“
angegangen, wodurch es statistisch anders ausgewiesen werden darf.
Das
Problem wurde – zum Beispiel - aus Anlass der Gegenüberstellung von
„Arbeitslosen“ versus „Arbeitssuchenden“ mehrmals ausdiskutiert und
schaffte auch in den Fokus der öffentlich ausgetragenen Kontroversen zu
geraten.
Nebenbei wurde vonseiten diverser Gremien regelmäßig
betont, dass die formellen Regelungen an und für sich als
zukunftsorientierte Lösungen erwünscht wären.
Die Vorschriften sollten also unsere Zukunft …durch die optimalisierten Vorgaben schon im Vorfeld günstiger abfassen.
„Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.“
Antoine de Saint-Exupery
Soviel zum Thema der Kompetenzen in Bezug auf die „Soziotechnik“ und die
zu erwartenden Mechanismen des sozialen Gefüges unserer Gesellschaft.
Was ist mit der Gesundheit?
Ein Mensch als ein ideales Abbild des
göttlichen Funkes fand eine Widerspiegelung in der Geschichte der
Medizin, zumindest der Antike und des Mittelalters. Aber…
„Wenn man zu Gott spricht, ist man religiös. Wenn Gott mit einem spricht, ist man irre.“
Dr. Gregory House
Später machten die Philosophen der Renaissance auf das „Gesetz der Natur“ aufmerksam.
1979 wurde für das Aufarbeiten der Gesamtthematik einem russisch-belgischen Physikochemiker und Philosophen Ilya Prigogine ein Nobelpreis verliehen (vide sein bekanntes Buch: "Dialog mit der Natur)".
Die Naturwissenschaften, insbesondere Physiologie und Zellbiologie konnten den Begriff der „Homöostase“ („Selbstregulation“
- umgangssprachlich „Balance“) in der ersten Hälfte des XX Jahrhunderts
einführen (geprägt durch Walter B. Cannon) und unter Beweis stellen.
Der
Begriff wird zeitgleich in der Systemtheorie, insbesondere Kybernetik
populär. Auch die moderne Wissenschaft kam zu den Erkenntnissen, dass
die Gesetze der Natur von der Menschheit höchsten entdeckt und
entschlüsselt; wohl aber nicht vordiktiert werden können.
„Die Natur betrügt uns nie. Wir sind es immer, die wir uns selbst betrügen.“
Jean-Jacques Rousseau
Dann müssten sich
womöglich auch im Alltag für die Sicherung der „naturabgeleiteten“
Aspekte der Gesundheit welche zeitgemäße Regelungen finden; zumindest
in Anlehnung an die besten „kybernetischen“ Vorgaben.
Hierzu
imponieren – zum Beispiel – hervorragende Arbeiten der letzten Jahre von
Frederick Kanfer bezüglich der psychologischen und soziologischen
Mechanismen von Selbstmanagement.
Eins der praktischen Beispiele
für die Umsetzung der angesprochenen kybernetischen Phänomene erhoffen
sich viele Patienten und Ärzte in dem „Patientenrechtsgesetzt“.
Kritische Erfahrungen dazu fasste vor kurzem die Ärzte Zeitung zusammen:
„Für Patienten hat das
Patientenrechtgesetz, das im Februar 2013 verabschiedet worden ist, nach
Einschätzung von Ärzten keinen besonders großen Zusatznutzen,
verursacht aber bei Ärzten einen beträchtlichen Mehraufwand“.
Ärzte Zeitung Freitag/Samstag 19/20 Juni 2015 Nr.66-115D Seite 4
Da es inzwischen keine
weiteren Mitteilungen zu einem „beträchtlichen“ Anstieg an
Neueinstellungen bei der Ärzteschaft gab - ist es davon auszugehen,
dass die umgesetzte Regelung allerdings zu einer Zeitumverteilung bei
den Ärzten geführt hat.
Es sieht eher danach aus, dass der Fokus
von Engagement mehr in Richtung der formellen Betreuung vom Patienten
(als der Behandlung „selber“) gehen sollte.
„Wir leben in einer Zeit vollkommener Mittel und verworrener Ziele.“
Albert Einstein
Wenn also nicht mehr direkt und intensiv behandeln, wäre dann die Prävenz im Kommen?
In
der gleichen Ausgabe der Ärzte Zeitung findet man glücklicherweise eine
Information auch zu den aktuellen Entwicklungen in puncto Vorsorge:
„Geschafft. Nach mehrmaligen
Anläufen von Vorgänger Regierungen hat die große Koalition nun ein
Präventionsgesetz auf die Beine gestellt – auf dürre Beine“
Ärzte Zeitung Freitag/Samstag 19/20 Juni 2015 Nr.66-115D Seite 2
Wie auch immer. Das Volk hat gesprochen, die Presse berichtet.
„Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden.“ Marlon Brando
Anscheinend zeichnet sich
ein neues Gebiet ab, wo die Eigeninitiative von Patienten sinnvoll wäre.
Um die Entscheidungen zu treffen, sollte man aber über ein etwas tiefer
fundiertes und gut „vernetztes“ Wissen verfügen.
Oder wollen sie selber die „Health Adviser“ oder Internet-Brooker für verschiedene Fachgebiete bezahlen…
„Die Bildung ist die beste Altersvorsorge“ Aristoteles
Ganz am Rande: Ilya
Prigogine war auch für seine Interessen für die „dissipativen
Strukturen“ bekannt. Ein einmaliges Gebiet, wo der Zuwachs an Energie
statt mehr Chaos zu produzieren…zu der Entstehung von höher entwickelten
Formen und Strukturen führen kann…
Es hört sich fast philosophisch an; ich komme die Tage trotzdem gerne auf die praktischen Folgen zu sprechen.
„Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer vermag sie der Zufall treffen." Friedrich Dürrenmatt
Ein langer Atem. Keep relaxed...
Selbst
uns selber ging es aber nicht so ganz relaxed zu, als wir es wiederholt
zugeben mussten, dass Word Press in der neusten Version doch ganz viele
Störungen bei der Neuinstallation schafft.
Abgesehen
von der Tatsache, dass Word Press eine immer größere soziale
Anerkennung geniesst (z.Z. 50-60% sämtlicher Blogs laufen auf WP;
Tendenz steigend), war es uns nicht so ganz zu lachen; insbesondere wenn
er bei einem Re-Launch die Inhalte nicht richtig erkennen konnte.
Alleine
die Probleme mit „Permalinks" (Zuordnungslink für einen Beitrag im
Rahmen des Portals)...das gab es bei der Vorversion nicht in dem
Maße...Auch die Installation auf einem Server findet in der
Standardversion keine sichere Handhabe (an und für sich ist Word Press
klar für eine Installation direkt auf einer Domäne ausgelegt - nicht auf
den Server). Ist neu immer besser..?
„Es ereignet sich nichts Neues. Es sind immer dieselben alten Geschichten, die von immer neuen Menschen erlebt werden." William Faulkner
Der Auslöser der neusten
Umbaumaßnahmen auf unserem Server war die Umstellung im Sinne der
neuen
Ära...auf die sicheren „https" - Seiten. Da wollte man doch eine ganz
saubere Struktur der Webseiten schaffen, eher man die Standardanhebung
in die Wege leitet.
Der neue „sichere" Standard (https) versucht
sich schon seit einigen Jahren zu etablieren. Selbst die „besten"
Portale,die aber auf dem „alten" Standard (http) arbeiten - sollen in
Kürze vorerst im Ranking benachteiligt behandelt werden, demnächst auch
zunehmend aus dem Verkehr „ausgeblendet" werden.
Die
Entscheidungen der obersten zuständigen Gremien (W3C; Standard http 2.0
soll den 1999 eingeführten http 1.1 Standard ablösen) wurden in puncto
Sicherheit auch in diesem Jahr nur bekräftigt...
„Es ist viel sicherer, zu wenig als zu viel zu wissen." Samuel Butler
Wie auch immer; es kann bei uns noch eine Zeitlang dauern...Der
Re-Launch der gesamten Portal-Matrix wird wohl eine Neuverlinkung von
guten 1000 Links per Hand nach sich ziehen... Deshalb dürfen wir Sie
auch um etwas Geduld bitten. Alleine bei der Veränderung der
Linkszuordnung auf dem Hauptportal von Master-Net (Portal-Matrix) -
Revitalisierungs-Zentrum/ Powerwellness - gab es 2882 (automatisch) zu
ersetzende Zuordnungen (nur bei der Content-Zuordnung)...
Viele der Prozesse - im
Sinne der Verlinkungen, oder der Auswahl und Optimalisierung der
Plug-ins - lassen sich aber nicht automatisieren, eben der
Zeitaufwand... Die neusten Erfahrungen zwingen uns dazu, die praktisch
längst geplanten Schritte über Alltagspraxis verifizieren zu lassen.
Hierzu
zählen verschiedene Aspekte wie die „Leichtigkeit" des Kontakts (nicht
nur der längst „abgegriffene" Slogan über die „Kundenfreundlichkeit").
Es wird nach neuen Lösungen im Bereich der Struktur (besser intuitiv
zu handhaben), Neustrukturierung gewisser Funktionen - im technischen
Sinne - im Bereich der gesamten Kontaktplattform
(Master-Net/Portal-Matrix), der „medialen" Kontaktmöglichkeiten,
Austauschmöglichkeiten über die Welt von Social Media.
Hoffentlich scheint es auch für Sie plausibel, wenn wir vorerst von den weiteren Äußerungen bezüglich der nächsten formellen Veränderungen absehen möchten.